Jedes Heim ist nur wirklich dann wohnlich, wenn es, in erster Linie in der kalten Jahreszeit, eine angenehme Wärme verbreitet. Die Wahl des richtigen Heizsystems ist nicht immer einfach. Die Pelletheizung ist hier auf dem Vormarsch und genießt ein immer größer werdendes Ansehen.
So funktioniert das Heizen mit Pellets
Dabei ist die Funktionsweise ganz leicht. Im Prinzip bedient sich die Menschheit an einer Jahrhunderte alten Heizmethode: Dem Verbrennen von Holz. Bei einer Pelletheizung jedoch wird nicht das Holz an sich, sondern die sogenannten Holzpellets verbrannt. Diese werden in den Pelletofen eingefüllt, wo dann die Wärmegewinnung durch Verbrennung stattfindet. Der Unterscheid zum normalen Heizen mit Holz besteht allerdings darin, dass hier modernste Technik verwendet wird und Holzpellets und Pelletofen perfekt aufeinander abgestimmt sind. Hier ist eine Energie- bzw. Wärmegewinnung von bis zu 90% möglich, das bedeutet, nur 10 % können hier nicht effektiv genutzt werden. Ein sehr guter Wert, der durchaus zu vergleichen ist mit einer guten Öl- oder Gasheizung.
Eine Investition, die sich auszahlt
Die Pellets bestehen meist aus Holz- und Sägespänen. Zwar ist die Erstanschaffung der Heizanlage meist etwas teurer als andere Heizsysteme, doch die Investition zahlt sich aus. Denn im Vergleich zu Öl oder Gas können die Pellets bis zu über 40 % günstiger sein. In nur wenigen Jahren zahlt sich eine solche Investition also aus.
Und auch die Umwelt dankt für solche alternativen Heizmethoden. Denn hier werden erneuerbare Energien und Ressourcen verwendet, nämlich Holz, welches nachwachsend ist. Und auch die Tatsache, dass hier lediglich 10 % der Energie nicht genutzt werden können, kommt letztendlich der Natur zu Gute. Des Weiteren kann eine solche Heizung mit einem Warmwasserspeicher kombiniert werden. Energie, die gerade nicht benötigt wird, wird hier gespeichert und bei Bedarf freigegeben. Auch das schlägt sich positiv in der Energiebilanz und der Effizienz aus.
Da eine Pelletheizung sehr effizient arbeitet und mit erneuerbaren Energien funktioniert, werden solche Heizsysteme vom Staat gefördert. Interessenten erwartet hier ein Zuschuss, der diese Art des Heizens noch attraktiver gestaltet.
Lagerung und Verbrauch
Für das Heizen mit Holzpellets wird in der Regel nicht mehr Platz benötigt als bei anderen Heizsystemen auch. Die Heizanlage an sich ist von der Größe her vergleichbar mit anderen Anlagen, und auch der Lagerraum entspricht in etwa dem Platz, den auch ein Tank für Öl benötigt. Hier sprechen Experten von etwa 5 bis 6 Quadratmetern Lagerraum. Über ein Fördersystem gelangen die Pellets in genau der richtigen Menge in den Pelletofen, der Eigentümer muss sich hier um nichts kümmern, das Heizsystem arbeitet vollkommen selbständig. Aber auch die Lagerung der Pellets außerhalb des Wohnhauses ist möglich, hierfür gibt es spezielle Silos oder Tanks. Hier gelangen die Pellets dann über einen Ansaugmechanismus in den Ofen.
Meist werden die Pellets per LKW angeliefert. Die Lieferung ist umso günstiger, je einfacher die Ausladung erfolgen kann, z.B. durch einfaches Abkippen in den Lagerraum. Es gibt viele Anbieter für die Pellets aus Holz, hier muss sich jeder in Wohnortnähe darüber informieren, wer diese Brennstoffe zur Verfügung stellt und auch liefert.
Wie viele Pellets benötigt werden, das hängt von vielen Faktoren ab. Hier spielen die Hausgröße, die Dämmung und noch viele weitere Faktoren eine Rolle. Im Schnitt heißt es, benötigt ein Einfamilienhaus im Jahr zwischen 3 und 5 Tonnen Pellets. Je nach Größe des Lagerraumes und der LKW-Möglichkeiten der Lieferanten erfolgt die Lieferung hier dann 1-3-mal im Jahr.
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